Im Juni 2011 ist der Bericht zur Halbzeit der Nationalen Strategie Palliative Care 2010 – 2012, die Bund und Kantone, BAG und GDK im Oktober 2009 beschlossen haben, veröffentlicht worden.
Auf zwei Meilenstein möchten wir sie aufmerksam machen:
Erstens sind vom „Dialog Nationale Gesundheitspolitik“, einer ständigen Plattform von Bund und Kantonen, am 21. Oktober 2010 „Nationale Leitlinien Palliative Care“ verabschiedet worden. Damit wird erstmals ein gesamtschweizerischer Konsens darüber erreicht, was Palliative Care beinhaltet, wann sie beginnt und wer sie erbringt.
Zweitens wurde das Nationale Informationsportal www.palliative.ch geschaffen. Hier können sich Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte zu allen Fragen rund um Palliative Care in der Schweiz informieren. Fachpersonen können sich in einem eigenen Bereich über Bildungsangebote informieren.
Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Vorsitzender der ‚Sechsten Altenberichtskommission der deutschen Bundesregierung’, hat im Dezember 2010 mit dem Titel ‚Lebensqualität bei Demenz?’ ein Grundlagenwerk zum gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit einer Grenzsituation im Alter herausgegeben.
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Der Schweizer Palliative Care Preis wurde erstmalig am 29. August 2010 an Dr. med. Roland Kunz verliehen. Zukünftig wird der Preis mindestens alle zwei Jahre an eine Persönlichkeit verliehen, die sich in hervorragender Weise für eine verbesserte palliative Versorgung in der Schweiz engagiert hat. Der Preis wird von ‚Palliative Care und Organisationsethik – Interdisziplinäre Weiterbildung CH’ privat gestiftet; erstmalig anlässlich des fünfjährigen Jubiläums dieser Institution. Mit der Preisverleihung soll gleichzeitig die Bevölkerung in der Schweiz in Bezug auf Palliative Care sensibilisiert werden, wie dies auch ein wesentliches Ziel der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung ist und in der ‚Nationalen Strategie Palliative Care 2010 – 2012’ von Bund und Kantonen formuliert ist.
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->Programm der Preisverleihung pdf